Kirchengemeinde St. Jürgen zu Gettorf
  • Wunschkonzert am 09. September 2017 – Get Spirit wird 15 Jahre!


    Sie gestalten unser Wunschkonzert mit!
    Schreiben Sie uns bitte unter der Adresse getspirit@kirche-gettorf.de, welches Lied Sie am 09. September gerne von Get spirit gesungen hören möchten.

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    Gitarrenmusik zum Träumen und Tanzen

    Von koehrsen

    (Quelle: Eckernförder Zeitung vom 07.06.2017)
    Feurigen Rhythmen und zarte Melancholie: Gitarrist Roger Tristao Adao begeisterte zum zweiten Mal in St. Jürgen. mla

    Gettorf Gut 100 Zuhörer ließen sich am Pfingstmontag in der Gettorfer St. Jürgen-Konzertkirche von Roger Tristao Adao und seiner spanischen Gitarrenmusik verzaubern. Beate Lohse-Hermanussen, Gastgeberin der Konzertkirche, freute sich sehr, dass so viele gekommen waren. Roger Tristao Adao sei ja bereits zum zweiten Mal zu Gast in St. Jürgen, sagte sie. „Wie ich sehe, es hat sich herumgesprochen.“

    Sie verhieß einen Abend voller Temperament und Melancholie. Da hatte sie nicht zu viel versprochen. Roger Tristao Adao, dunkle Tunika, helle Hose, setzte sich auf den im Altarraum bereitgestellten Stuhl, sagte ein paar nette Worte zur Begrüßung und versank dann in sein Gitarrenspiel. Authentisch, virtuos, heißblütig und sanftmütig verkörperte er das spanische Lebensgefühl. Er spielte alles auswendig, die Augen geschlossen, die Füße wippten im Takt. Anders als sein Name vielleicht vermuten lässt, stammt Roger Tristao Adao nicht aus Portugal oder Brasilien, sondern aus Berlin. Er studierte dort und in Düsseldorf klassische Gitarre und lebt als freischaffender Gitarrist in der Hauptstadt. Seine Konzerte führen ihn nicht nur durch ganz Deutschland. Er spielte bereits in Indien, Südamerika, Afrika und Vietnam und hat zahlreiche CDs veröffentlicht. Ein Jahr habe er im spanischen Sevilla verbracht, erzählte er, habe die Atmosphäre dort aufsaugen können. „Das Schönste ist, man ist da wer als Gitarrist.“

    In seiner Konzertreihe „Danza andaluza“ stellt er feurige Tänze des 19. Jahrhunderts verträumten Pavanen und Fantasien gegenüber. Traditionelle Tänze aus unterschiedlichen Regionen Spaniens wechseln sich ab mit fantasievollen Bearbeitungen der spanischen Komponisten Isaac Albéniz (1860-1909), Enrique Granados (1867-1916), Gaspar Sanz (1640-1710) und Francisco Tarrega (1852-1909). In Isaac Albeniz‘ „Rumores de la Caleta“ meinte man das Rauschen des Meeres herauszuhören. Vier hübsche Stücke von Caspar Sanz führten in die Barockzeit. Mit dem Stück „Jota“ von Francisco Tárrega nahm er die Zuhörer mit auf ein geselliges Fest mit Tanz und Improvisation auf einem spanischen Marktplatz. Der Applaus zum Schluss wollte gar nicht mehr aufhören. Erst nach drei Zugaben, einem spanischen Volkslied, dem Song „Let it be“ von den Beatles und einer argentinischen Milonga, ließen die Leute ihn gehen. Sie waren begeistert. So wie Inge und Heinz Klena aus Gettorf. „Super, ganz prima“, meinte sie. „Da ist richtig Leben drin“, fügte ihr Mann hinzu, der selber Gitarre spielt. „Ich bewundere ihn, dass er da frei interpretieren kann. Und er spielt alles ganz leicht.“ mla

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